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Jahreshauptversammlung Freiwillige Feuerwehr Großröhrsdorf

25.01.2020

Am 25.01.2020 fand die alljährige Jahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Großröhrsdorf in der Festhalle statt. Diese wurde zum Anlass genommen, auf die Geschehnisse des vergangenen Jahres zurück zu blicken.

Stadtteilwehrleiter Peter Ansorge führte in seinem Bericht aus, dass 2019 in Bezug auf das Einsatzgeschehen ein sehr arbeitsreiches Jahr war. Mit 71 Einsätzen rückten wir 40-mal mehr aus als im Jahr zuvor.

Zu den bedeutendsten Einsätzen zählten der Brand einer Strohballenpresse eines örtlichen landwirtschaftlichen Betriebes, bei welchem durch schnelles Handeln ein Flächenbrand verhindert werden konnte sowie ein Dachstuhlbrand in Frankenthal, bei welchem die Großröhrsdorfer Kameraden im Juni mit dem Löschgruppenfahrzeug und dem Einsatzleitwagen vor Ort waren und mit mehreren Atemschutzgeräteträgern unterstützten. Auch zogen mehrere Stürme an Großröhrsdorf nicht spurlos vorbei, was für die Einsatzkräfte einiges an Arbeit bedeutete. Um gegen solche Großschadenslagen besser gewappnet zu sein, wurde im Gerätehaus der Wehr eine ortsfeste Landfunkstelle eingerichtet, welche bei Bedarf mit geschultem Personal besetzt werden kann.

Auch im Jahr 2019 war die Tageseinsatzbereitschaft ständig gewährleistet. In diesem Bereich haben viele Feuerwehren mit Problemen zu kämpfen, da die Kameradinnen und Kameraden oftmals außerhalb ihrer Wohnorte arbeiten und so bei Einsätzen nicht zu Verfügung stehen. In der „werktätigen“ Zeit von 6-17 Uhr haben im vergangenen Jahr durchschnittlich elf Einsatzkräfte zur Verfügung gestanden. So konnte gewährleistet werden, dass die Stadtteilfeuerwehr Großröhrsdorf immer ausrücken konnte. Dennoch wären aber generell mehr Einsatzkräfte nötig, um alle notwendigen Funktionen zu besetzen, führte Peter Ansorge aus.

Auch wenn mit insgesamt 80 Mitgliedern die Stadtteilfeuerwehr Großröhrsdorf gut aufgestellt ist, wären gerade in der aktiven Abteilung mit 44 Kameradinnen und Kameraden mehr Mitglieder wünschenswert und vor allem notwendig. Wie an diesem Abend mehrfach betont, lebt die Feuerwehr vom Mitmachen. Aus diesem Grund sollte sich jeder Bürger der Stadt Großröhrsdorf die Frage stellen, ob er sich nicht vorstellen kann, ehrenamtlich in der Feuerwehr tätig zu sein.

Jürgen Schöne und Jan Fröhlich berichteten über die Aktivitäten der Alters- und Ehrenabteilung sowie der Jugendfeuerwehr. Leider konnte im vergangenen Jahr kein Mitglied aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen werden. Bürgermeister Herr Schneider dankte in seiner Rede den Kameradinnen und Kameraden für die insgesamt über 5.700 Stunden geleistete Feuerwehrarbeit im vergangenen Jahr und gab finanzielle Ausblicke auf die kommenden Jahre. Auch die zunehmende Gewalt und fehlender Respekt der Bevölkerung gegenüber Einsatzkräften war ein Thema seiner Rede.


Im Anschluss folgten die Ehrungen für langjährige Feuerwehrtätigkeit. Besonders erwähnenswert war hierbei die Ehrung von Dietmar Fechner, welcher für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt wurde. Dietmar Fechner war in dieser Zeit u.a. 13 Jahre als Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Großröhrsdorf und 15 Jahre als stellvertretender Kreisbrandmeister des Landkreises Bautzen tätig. Ein besonderer Dank galt auch an diesem Abend Herrn Bernardo Nicolai. Herr Nicolai unterstützt uns seit vielen Jahren mit einer jährlichen Spende.

Ausgezeichnet für langjährige Feuerwehrzugehörigkeit:

10 Jahre                                               Markus Runge
30 Jahre                                               Enrico Ott, Andreas Kaape
50 Jahre                                               Dietmar Fechner
60 Jahre                                               Jürgen Schöne

Beförderungen:

zur Feuerwehrfrau                             Jessica Jockwitz, Christel Oehme
zum Oberfeuerwehrmann                   Patrick Neuber
zum Löschmeister                              Sören Brückner
zum Hauptlöschmeister                      Thomas Weidner
zum Oberbrandmeister                       Peter Ansorge

Berufungen

zum Gerätewart Technik                  Marcel Oehme
zum Gerätewart Fahrzeuge             Marcel Schmidt


 
 
 
 
 
 

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