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Rauchmelder Lebensretter

2013 - Ein Jahr bei der Feuerwehr

"Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinde." Jede Gemeinde ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende, leistungsfähige öffentliche Feuerwehr aufzustellen. Diese Feuerwehr könnte dann eine Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr oder wenn nicht genug Freiwillige in die Feuerwehr eintreten, eine Pflichtfeuerwehr sein. Dies bedeutet, dass jeder Bewohner der Gemeinde im Alter zwischen 18 und 65 Jahren zum Feuerwehrdienst verpflichtet werden kann. Glücklicherweise ist diese Maßnahme nur extrem selten in Deutschland nötig. Erschreckend ist allerdings, dass es seit einigen Jahren zunehmend immer öfter Pöbeleien gegenüber den Einsatzkräften gibt. Am häufigsten fallen dabei Kraftfahrzeugführer auf, welche meinen, dass die Feuerwehr grundlos Straßen absperrt oder mit Einsatzfahrzeugen eine Zufahrt blockiert. Aus diesem Grund ist es natürlich auch nachvollziehbar, dass Mitglieder der Feuerwehr demotiviert sind und sich die Frage stellen, warum sie sich so etwas antun sollen. Warum soll man sich in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Dienste der Gemeinde von einem Bürger dieser Gemeinde grundlos kritisieren lassen? Wenn der Bürger es besser kann, dann kann dieser ja selbst in die Feuerwehr eintreten. 

Um Ihnen einmal die Tätigkeit einer Freiwilligen Feuerwehr näher zu bringen und Sie zu informieren, was in Wirklichkeit alles daran hängt, lassen wir das Jahr 2013 noch einmal Revue passieren.

Getreu dem Motto "retten-löschen-bergen-schützen" ist die Freiwillige Feuerwehr Großröhrsdorf ganzjährig 7 Tage pro Woche und 24 Stunden am Tag bereit einzugreifen, wenn zu irgendeiner Zeit irgendwo, irgendetwas passiert. Aber die Einsätze der Feuerwehr machen nur eine Bruchteil der Arbeit aus. Immer größer werdender Verwaltungsaufwand, Ausbildungsdienste, Sonderdienste, Öffentlichkeitsarbeit, Sitzungen, die Pflege von Fahrzeugen und Geräten und noch vieles mehr setzen nicht nur ein gutes Zeitmanagement voraus, sondern stellen auch oftmals das Privat- und Familienleben hinten an.  Dies alles passiert freiwillig, neben dem Beruf und neben anderen Hobbys. Klar ist, dass auch der Dienst in einer Freiwilligen Feuerwehr ein Hobby ist, aber die Feuerwehr ist eben kein 100% planbares Hobby. Niemand weiß, wann der nächste Alarm kommt oder was für ein Alarm kommt. Ist es eine Tragehilfe für den Rettungsdienst, fährt die Feuerwehr hin, hilft Tragen und fährt wieder zurück. Alles was dann noch zu tun bleibt, ist den Einsatzbericht zu schreiben. Werden wir aber beispielsweise zu einem Gebäudebrand alarmiert, ist es nach dem ohnehin länger dauernden Einsatz nicht damit getan, die Fahrzeuge wieder in die Halle zu stellen. Nein, dann müssen Geräte getauscht, Schläuche gewaschen und geprüft, die Schutzausrüstungen, Geräte und Fahrzeuge gereinigt werden und noch vieles mehr. Da dies zu jeder Tages- und Nachtzeit passieren kann, muss ein Mitglied in einer Freiwilligen Feuerwehr in hohem Maße flexibel sein.

Das Jahr 2013 war einsatzmäßig ein Durchschnittsjahr. In der Regel rückt die Großröhrsdorfer Wehr jährlich zu knapp 40 Einsätzen aus. Es gab in diesem Jahr keine größeren Unwetterlagen, wie Hochwasser oder Stürme, aber dennoch ist viel passiert. Tauchen Sie jetzt einmal in unser Jahr ein und sehen Sie, was in 2013 alles los war.

Klicken Sie zum vergrößern auf das erste Bild und schalten Sie dann einfach weiter. Erklärungen zu Begriffen und Abkürzungen finden Sie am Ende dieser Seite.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  • AD = Ausbildungsdienst
  • SD = Sonderdienst
  • BMA = Brandmeldeanlage
  • VKU = Verkehrsunfall
  • Einsatz X/13 = X: laufende Einsatznummer, 13: Jahr 2013
  • Spineboard = ist ein spezielles Brett für die Rettung und Immobilisierung von Personen, durch ein spezielles Gurtsystem können Personen so fixiert werden, dass das Spineboard während der Rettung in jede Richtung verdreht werden kann
 
 
 
 

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